Kennenlernen bewerbungsgespräch

Die 9 Phasen jedes Vorstellungsgespräches – und wie Sie diese meistern

Mit dieser Checkliste behalten Sie den Überblick über alle wichtigen Punkte zum Vorstellungsgespräch:. Viele Arbeitgeber verwenden die Begriffe Kennenlerngespräch und Vorstellungsgespräch auch synonym. Wenn Sie eine Einladung zu einem Kennenlerngespräch bekommen, dann bereiten Sie sich am besten wie auf ein Vorstellungsgespräch vor.

Bewerbungsgespräch bei der OeKB Gruppe - bronlinsroskeilamb.cf

Somit sind Sie auf der sicheren Seite. Wenn Sie allerdings wissen, dass das Kennenlerngespräch wirklich eher der Informationen und dem Beschnuppern dient, dann bereiten Sie viele Fragen vor, die Ihr Interesse an dem Berufsfeld und den Aufgaben zeigen. Je interessierter Sie nämlich sind, desto besser. Ein Kennenlerngespräch zur Information ist unverbindlicher als ein "normales" Vorstellungsgespräch.

Vorstellungsgespräch-Muster: Typischer Ablauf.

Es kann dann auch mit einem Fachvorgesetzten oder der Chefin alleine stattfinden , ohne die Teilnahme von Mitarbeitern der Personalabteilung. Es werden Fragen nach dem persönlichen Hintergrund, den Interessen, den schulischen und beruflichen Leistungen und den praktischen Erfahrungen gestellt. Es gibt allerdings auch Arbeitgeber, bei denen findet das Kennenlerngespräch mit mehreren Bewerbern bzw. Was ich von einigen Bewerbern erfahre, klingt fast unmenschlich. Hier werden manche Arbeitgeber in den nächsten Jahren meiner Meinung nach wieder mehr in Richtung Mensch statt Maschine zurückrudern.

Kommt es zu einem Bewerbungsgespräch, bemerken Sie als Bewerber sehr schnell, ob Sie von oben herab oder als gleichwertiger Gesprächspartner behandelt werden. Wie werden Termine vereinbart und eingehalten? Wie werden Sie im Unternehmen empfangen? Sitzen Sie wie in einem Verhör fünf Unternehmensvertretern gegenüber oder ist es ein Gespräch am runden Tisch?

Welche Fragen werden wie gestellt?

Weitere Bedeutungen für das Kennenlerngespräch

Geht es darum, Sie im Gespräch gezielt in eine Ecke zu drängen oder künstlichen Stress-Situationen auszusetzen oder ist es ein Gespräch, in dem beide Seiten durch offene Kommunikation echtes Interesse aneinander bekunden? Auch wenn es dann schon zu spät ist, aber wie teilt Ihnen ein Unternehmen eine Absage mit? Echtes Interesse zeigt sich darin, dass Sie als Bewerber nicht nur eine Nummer und mit der Absage für ein Unternehmen wertlos sind, sondern auch dann noch als Person mit individuellen Stärken und Potenzialen wahrgenommen werden.

Manchmal reicht hierfür ein einziges Wort aus, das zeigt: Wir haben uns Gedanken gemacht und Sie sind uns wichtig! Ich gehe noch einen Schritt weiter: Der erste Arbeitstag.

Checkliste Vorstellungsgespräch

Hier zeigt sich, ob Sie sich als neuer Mitarbeiter wirklich willkommen fühlen. Ist der Arbeitsplatz bereits ausgestattet und die IT startklar? Wissen die neuen Kollegen von Ihrem ersten Tag? Gibt es einen fertigen Einarbeitungsplan? Was für den Arbeitgeber gilt, gilt natürlich auch für Sie als neuen Mitarbeiter.

Sind Sie motiviert und haben Sie sich auf die neue Aufgabe vorbereitet? Finden Sie sich aktiv in die Strukturen ein und gehen Sie auf die neuen Kollegen zu? Echtes Interesse verlangt von beiden Seiten Aktivität, dessen sind sich viele Bewerber, die ich kennenlerne, heute nicht bewusst. Wer Erwartungen hat, sollte auch selbst Angebote machen. Oben hatte ich geschrieben, dass sich beide Seiten selbst im Weg stehen. Bewerber trauen sich häufig nicht, über Themen zu sprechen, die ihnen wirklich wichtig sind.

Informationen, die sie benötigen, um über ein Ja oder Nein zum Job und zum Unternehmen zu entscheiden. Bewerber wünschen sich zwar ein Gespräch auf Augenhöhe, aber sie verhalten sich oftmals selbst so gar nicht danach.

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Hier solltest du freundlich antworten und ein bisschen plaudern — zum einen für Sympathiepunkte und zum anderen, um dich selbst zu entspannen. Wird die Bewerbung damit aufgewertet? Damit das klappt, müssen Sie sich richtig vorbereiten und wissen, was auf Sie zukommt. Wenn ja, können Sie telefonisch oder per E-Mail noch einmal Kontakt aufnehmen, sich erneut für das Gespräch bedanken und Ihr Interesse bekunden. Jahrzehntelang hat Reiner Winkler Elfenbeinschnitzereien gesammelt.

Zudem rauben Ihnen diese übertriebene Vorsichts-Haltung und das ständige Misstrauen unnötig viel Energie. Ich bin der Meinung: Stellen Sie die Fragen, die Ihnen wichtig sind — gezielt, souverän und im Gesprächsverlauf klug platziert. Wenn Ihnen zum Beispiel Herausforderung im Job extrem wichtig ist, dann sollten Sie im Gespräch klären, ob die Position eher aus Routinearbeit oder aus wechselnden und häufig neuen Aufgaben besteht. Kritisch beim ersten Kennenlernen sind sicherlich Fragen, mit denen Sie sich selbst in ein schlechtes Licht rücken, etwa nach Urlaub in der ersten Arbeitswoche.

Doch auch in diesem Fall: Wenn das Unternehmen ein echtes Interesse hat, Sie schnell zum nächsten Monat einzustellen, Sie aber vorher noch 5 Tage für den Umzug benötigen, dann können und sollten Sie das thematisieren und gemeinsam überlegen, welche Lösungen möglich sind. Für viele Angestellte sind ein gutes Betriebsklima, Wertschätzung von Leistung und ein gutes Arbeitsverhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten wichtige Motivatoren.

Sie sollten das Bewerbungsgespräch nutzen, um hierüber für sich selbst ein gutes Gefühl entwickeln zu können. Darüber hinaus sollten Sie Fragen zu den konkreten Aufgaben stellen, die mit der Position verbunden sind, um einschätzen zu können, ob hinter dem gut klingenden Job-Titel und der formalen Stellenbeschreibung tatsächlich das steckt, auf das Sie Lust haben und Ihren eigenen Werten, Fähigkeiten und Zielen entspricht. Und wenn es wichtig für Sie ist, dürfen Sie sich auch für Ihre Zukunftsperspektiven interessieren, die ihnen ihr neuer Arbeitgeber bieten kann.

Dies zeigt Ihr Interesse an Entwicklung im Job, das Ganze sollte aber nicht zu überheblich rüberkommen, so dass der zukünftige Chef sich Sorgen um eines seiner Stuhlbeine macht.

Vorstellungsgespräch: Ablauf nach Muster | myStipendium

Und natürlich sind am Ende auch die Fakten interessant: Stellen Sie heraus, weshalb Sie perfekt für die angestrebte Stelle sind. Wer sich für eine Position im Vertrieb bewirbt, hat spätestens hier sein Vertriebs-Gen zu zeigen. Schritt 3: Jetzt können Sie ihre fachliche Qualifikation voll ausspielen und Fragen stellen, die ihre Kompetenz zum Ausdruck bringen. Bringen Sie Ihre Gesprächspartner zum Reden.

Schlussendlich gilt, dass jeder sich gerne selber sprechen hört. Je besser Ihnen dies auf einem anspruchsvollen Niveau gelingt, umso mehr wandeln Sie das Interview in ein Gespräch unter Fachleuten. Der positive Eindruck ist Ihnen jetzt gewiss. Auch wenn manche Ratgeber dies anders sehen, in dieser Phase das Gehalt, die Arbeitszeiten oder den Umfang des Urlaubs anzusprechen ist einer Fach- und Führungskraft unwürdig.

Überlassen Sie die Eröffnung dieser Themen und damit den Eintritt in die eigentliche Vertragsverhandlung dem Unternehmen. Schritt 4: Vertragsverhandlung Dieser Schritt erfolgt nicht zwingend im ersten Gespräch und ist auch dann davon abhängig, welchen Eindruck die Gesprächspartner aus dem Gespräch bereits gewonnen haben. Dann können Sie sich mit der Frage nach Ihrer Gehaltsvorstellung und Ihrem frühesten Eintrittstermin konfrontiert sehen.

Sollten Sie für die neu angestrebte Tätigkeit umziehen müssen, so wird spätestens auch hier diesbezüglich eine Frage an Sie gerichtet.